Was bedeutet Erasmus Plus?

Erasmus Plus ist der Oberbegriff für eines von vielen EU-Projekten für "Lebenslanges Lernen", die im Bildungsbereich durchführbar sind. In unserem Fall handelt es sich um ein Projekt mit dreijähriger Förderungsdauer, in dem Schulbehörden, Schulen und außerschulische Akteure im Rahmen bilateraler Partnerschaften zusammenarbeiten. 

Im Zentrum des Programms steht die Förderung der Mobilität zu Lernzwecken und der transnationalen Zusammenarbeit im Hinblick auf den Austausch bewährter Praxisbeispiele. 

Beteiligt sind die Schulbehörden, sowie viele Schulen und Akteure aus dem außerschulischen Bereich in den jeweiligen Partnerländern Deutschland/Rheinland-Pfalz und Südtirol.

Bearbeitet werden innerhalb der drei Jahre Themen und Problematiken gemeinsamen Interesses. 

Zu diesem Zweck finden mehrfach Besuche in den jeweiligen Partnerregionen statt.

Projektaktivitäten werden sowohl gemeinsam im Rahmen der Besuche als auch innerhalb der Regionalgruppen durchgeführt. 


Welche Ziele hat das Projekt?

Das Projekt trägt den Kurztitel "Führung macht Schule: die Qualität des nächsten Schrittes" und richtet sich primär an die Leitungen der Partnerschulen, um deren Leitungskompetenzen im Hinblick auf gezielte Personalführung zur Schul- und Unterrichtsentwicklung zu professionalisieren. 

Weiterhin soll die generelle Kooperation zwischen den Berufsgruppen im Bildungsbereich durch das Projekt gestärkt werden und zur Horizonterweiterung der einzelnen ProjektteilnehmerInnen beitragen.

Verschiedene Fortbildungsveranstaltungen sollen das eigene Führungshandeln reflektieren und professionalisieren, vor allem im Bezug auf Personalführung und Personalentwicklung. 

Die ProjektteilnehmerInnen werden, unterstützt durch die Fortbildungsreihen, eigene mit dem Kollegium zu Projektbeginn entwickelte Zielvereinbarungen zur Steigerung der Unterrichtsqualität an ihren Schulen umsetzen.

Ein Material- und Erkenntnisfundus als Ratgeber für gelungenes Führungshandeln im Hinblick auf Schul- und Unterrichtsentwicklung wird analog dazu zusammengetragen und im Anschluss an das Projekt öffentlich zur Verfügung gestellt. 


Welche Aktionen führen zu diesem Ziel?

Gegenseitige Besuche zum Kennenlernen der beiden Bildungssysteme, zum Hospitieren an ausgewählten Schulen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung (Inklusion, Integration, Teamteaching….)

Gemeinsame Fortbildungen

Treffen und thematische Weiterarbeit der jeweiligen Regionalgruppen

Entsendung einer Lehrkraft an eine Schule des Partnerlandes, um dort im Unterricht zu einem bestimmten anvisierten Entwicklungsschwerpunkt zu hospitieren.

Hospitationen der Schulleitungen an ausgewählten Modellschulen in Deutschland und Südtirol. 

Auswertung der Erfahrungen und Erstellung eines Zwischen- und Abschussberichts zum Projekt

Entwicklung und Sammlung eines Material- und Erkenntnisfundus

Dokumentation des persönlichen Zugewinns in vielfältiger Form (Spontanreflexionen, angeleitete Reflexionsberichte, Evaluationsbögen…)